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Berner Schilling 2, 10
Der Tod des
Grafen von Toggenburg.
Die zur Tür
hineintretende Frau trägt ein überbodenlanges, vorne locker
geschnürtes Kleid. Der Gürtel ist kurz und sitzt locker auf
der Hüfte.
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Berner Schilling 3, 100
"Twingherrenstreit"
(1469/ 1470). Berner Damen verteidigen sich vor dem Ratsgericht wegen
den Kleidervorschriften.
Die beiden vorderen Damen tragen über ihren Kleidern einen überbodenlangen
Umhang, der nur vorne geschlossen ist.
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Berner Schilling 3, 282
Marketenderinnen
im eidgenössischen Lager.
Die beiden Frauen erscheinen fast damenhaft mit überlangen, aber
hochgeschürzten Kleidern, Hauben, Federhut und Gefrense.
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Berner Schilling 3, 866
Eine Szene
am burgundischen Hof, der als Vorbild in Sachen Mode galt.
Die Kleider der beiden Damen sind überlang und weisen grosse Ausschnitt
auf. Beide tragen ein zur Kleidfarbe passendes Gefrense unter den Hüten
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Spiezer Schilling 31
Bild
der Barbara von Erlach, geborene de Praroman von Freiburg, mit Töchtern.
Sie war die Gemahlin des Altschultheiss Rudolf von Erlach, des Gönners
des Berner Schilling.
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Spiezer
Schilling 111
Die Frauen
hier sind schlicht gekleidet. Sie tragen einfache Hauben ohne Gefrense.
Die Kleider können eine runden oder eckigen Ausschnitt haben und
lange oder kurze Ärmel.
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Spiezer
Schilling 112
Ein Zweikampf
zwischen einer Frau und einem Mann auf der sog. oberen Matte (heute: Münsterplattform)
in Bern im Jahr 1288.
Die Frau trägt ein überbodenlanges, leicht hochgeschürztes,
dunkelrotes Kleid mit grossem Ausschnitt. Die Ärmel sind für
den Kampf hochgekrempelt. Bemerkenswert ist die reichverzierte Haube.
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Spiezer Schilling 320
Bernische
Truppen verwüsten das Schwarzenburgerland. Dabei wird eine Viehherde
weggetrieben. Mit von der Partie ist eine Frau in einem roten Kleid. Das
Kleid ist bis zu den Knöcheln hochgeschürzt. Es hat einen spitzen
Ausschnitt und nicht allzu enge Ärmel. Am Ausschnitt ist das weisse
Unterkleid zu sehen. Dazu trägt die Frau eine einfache Wulsthaube
ohne Gefrense oder sonstigem Schmuck.
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Spiezer Schilling 539
"Pfaffendirnen"
(Geliebte von Geistlichen) werden in Bern gefangengenommen (1405). Ein
Geistlicher versucht eine der Frauen gegen Geld auszulösen.
Die Frauen tragen auf Bodenlänge hochgeschürzte Kleider, Wulsthauben
mit Schmuck und/oder Gefrense und zum Teilk kurze Umhänge, die vorne
geschlossen werden.
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Spiezer
Schilling 740
Blick in
das Zimmer des Ratsschreibers.
Die Damen
links sind sehr elegant gekleidet. Sie tragen lange schleppende Gewänder
und aufwendige turbanartige Hauben. Interessant ist der hochgeschlitzte
Ärmel der Frau ganz links.
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Spiezer Schilling 749
Eine Gruppe
Zigeuner und Zigeunerinnen vor Bern.
Männer und Frauen sind durch "sarazenische" Kleidungsspezifika
von den Einheimischen zu unterscheiden.
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Burgunderchronik
("Zürcher Schilling") (64)
Ausschnitt
aus einer Gerichtszene des Berner Twingherrenstreits. Adlige Frauen und
Herren leisten einen Eid gemäss dem Urteilsspruch des Richters.
Die Frauen tragen süddeutsche Mode, die beiden Vorderen mit Fächerhauben
und Gefränse.
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Burgunderchronik
("Zürcher Schilling") (285)
Ausschnitt
aus einer Darstellung des Feldzuges in die Waadt (1475).
Zu sehen sind eine Frau und ein Mädchen im Tross des Heeres. Die
Frau trägt eine Fächerhaube und ein mehrfarbiges Kleid. Das
Mädchen hat eine interessante Frisur mit abgebundenen und hochgesteckten
Haaren. Es trägt ein hochgeschürztes grünes Kleid über
einem roten Unterkleid. In der Hand hält es einen kleinen Beutel.
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Luzerner Schilling, Folio 12r (33), Auschnitt
Schlacht
um Sempach, 9.7.1386.
Eine Frau im Heer. Sie trägt ein blau-weisses, auf knöchellänge
hochgeschürztes Gewand, enen roten Hut, der mit einem Band unter
dem Kinn befestigt ist und rote Schuhe.
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Luzerner Schilling, Folio 43r (87), Ausschnitt
"Wie minen heren von Lucern ein schad beschach und der Waegis
verbran"
Das Bild
ist ein Ausschnitt aus einem Bild, welches den Brand an der Weggisgasse
in Luzern zeigt. (24.4.1444)
Vorne sind Helfer und Helferinnen mit Löschgeräten zu sehen.
Darunter auch eine Frau. Sie trägt ein hochgeschürzter rotes
Kleid und einen weissen Schleier. Die Arme sind unbedeckt. Das Bild zeigt,
dass Frauen bei harter Arbeit auch mit unbedeckten Armen herumgehen konnten
- jedoch nie baren Hauptes!
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Luzerner Schilling, Folio 54v (110)
Der Schultheiss
von Luzern, begleitet von seiner Familie, einer Blasmusik und Mitgliedern
der Stadtwache überreicht König Sigismund vor dem äusseren
Weggistor (mit dem Datum 1512) in Luzern rituell die Schlüssel für
die Stadt. (29.10.1417)
Die Frau im Vordergrund trägt ein elegantes rotes Kleid mit weiten
Ärmeln und grossem Ausschnitt. Dazu eine Haube mit Kinnband, unter
welcher die zu Schnecken geflochtenen Haare zu sehen sind.
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Luzerner Schilling, Folio 57v (116)
Rheinfelden
wird von österreichischen Truppen geplündert. (23./24.10.1446)
Die erschrockene Frau in der Mitte trägt ein ärmelloses rotes
Kleid und eine schlichte Haube. Auch hier gilt dasselbe wie beim Folio
43r. Obwohl die Frau nur halbangezogen ist, trägt sie eine Kopfbedeckung.
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Luzerner Schilling, Folio 61v (124)
Eine Darstellung
von merkwürdigen Ereignissen, die im Zusammenhang mit zwei Kometen
gesehen wurden (1456). Vorne z.B. ein doppelköpfiges Kalb. Es regnet
Blut und Fleischstücke.
Die Frau rechts unten trägt ein weisses (Unter-)kleid mit unbedeckten
Armen, aber wieder mit Kopfbedeckung. Vermutlich ist hier der Unterbau
der Wulsthaube zu sehen. Die Haube, die darüber getragen wurde, fehlt.
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Luzerner Schilling, Folio 107v (218), Aussschnitt
Schlacht
bei Murten (22.6.1476)
Eine Frau im Lager des Grafen von Romont beim Waschen. Sie trägt
ein hochgeschürztes rotes Kleid, unbedeckte Arme und eine weisse
Haube.
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Luzerner Schilling, Folio 121v (246)
König
Matthias Corvinus schlägt den Luzerner Gesandten Melchior Russ während
einer Messe im Wiener Stephansdom zum Ritter (24.6.1478).
Die Frauen
sitzen links getrennt von den Männern. Man sieht von beiden die Rückenansicht.
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Luzerner Schilling, Folio206r (417)
Oben: Der
Mailänder Gian Maria Sforza, Bischof von Genua und Bruder des Herzogs
Ludovico Moro reist nach Zürich, um Söldner anzuwerben.
Unten: Jörg Supersaxo, ein von Mailand Bestochener, wird auf dem
Luzerner Fischmarkt verhaftet.
Die Frau vor dem Brunnen trägt ein ärmelloses, bodenlanges,
rotes Kleid über einem weissen Unterkleid mit recht weiten Ärmeln.
Dazu einen langen Schleier.
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Luzerner Schilling, Folio 259r (523)
Wenn der dryen Lendern vasnacht anfieng und ussgieng, ouch wz sy
wartetend und ze rat warend worden.
Fastnachtstanz
auf der Landmatte von Schwyz. Musikanten spielen mit Blashorn und Hackbrett
unter einer Linde. Davor bewegen sich vornehme Paare im Schreittanz.
Die Kleider der Damen sind allesamt überbodenlang. Sie haben hinten
und vorne grosse Ausschnitte und recht weite Ärmel. Die zweite Frau
von rechts trägt als einzige keine Haube, sondern zwei lange Zöpfe
und ein Blumenband mit Gefrense(?). Sie ist dadurch als noch unverheiratete
Jungfrau ausgezeichnet.
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Luzerner Schilling, Folio 283r (573)
Ein schwäbischer
religiöser Umzug für den Romzug Maximilians.
Zuvorderst marschieren die Geistlichen, gefolgt von den Männern und
den Frauen und Kindern. Die Frauen tragen knöchellange schlichte
Kleider, Wulsthauben und zum Teil Hüte über den Hauben.
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Luzerner Schilling, Folio 327r (661), Aussschnitt
Eidgenössische
Söldner, in französischen Diensten, verlassen nach der Eroberung
von Cremona heimlich das Heer und schleichen sich über das Gebirge
in die CH zurück. Die mitlaufende Frau trägt ihr Kleid hochgeschürzt.
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Luzerner Schilling, Folio 330v (666)
Die Gräfin
von Montfort befreit einen zum Tode verurteilten Gerber. Dieser hatte
Leder gestohlen und verkauft, um die Gunst seiner Liebhaberin nicht zu
verlieren. Im Vordergrund flieht jene in die Freistatt der Kirche.
Auf diesem Bild sind die Standesunterschiede zwischen den beiden Frauen
sehr schön durch ihre Kleidung zu erkennen. Die Gräfin trägt
ein rotes Kleid mit Schleppe und eine Wulsthaube. Die Gerber-Liebhaberin
dagegen ein mehrfarbiges, ärmelloses Kleid, knöchellang, darüber
eine Schürze und nur eine Art Tuch über den wallenden Haaren.
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